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csm WeissfsIKW18 32b5e6da33Wie gelangt man im Bereich Steuerung des ehrenamtlichen Engagements von ‚Feuerwehreinsätzen‘ zu eigentlicher Integrationsarbeit? Welcher Maßnahmen bedarf es, um den Blick für Unterstützungsmaßnahmen auf die im Burgenlandkreis zahlenmäßig stärkste Gruppe, die EU-Bürger, zu richten? Lassen sich Anreizsysteme für ehrenamtlich Engagierte entwickeln und wie steht es mit der Wertschätzung des so zahlreich wirkenden stillen Ehrenamts auch unter den Migrantinnen und Migranten selber?

Diese und verwandte Fragen standen im Mittelpunkt der gestrigen Podiumsdiskussion in der Weißenfelser Koordinierungs- und Begegnungsstätte für Migrantinnen und Migranten zum Thema „Integrationsperspektiven: Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt im Burgenlandkreis“. Hierzu hatte die Stadtverwaltung Weißenfels gemeinsam mit dem IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. eingeladen.

Während Migrationsforscher Dr. Andreas Siegert auf beachtliche Beispiele im ländlichen Raum verwies, Formen der Einbindung von Zugewanderten zu etablieren und Ausgrenzung zu vermeiden, betonte Thomas Postleb als Leiter der Migrationsagentur des Burgenlandkreises, dass Ehrenamt stets auch der Ermutigung durch die Stadtverwaltung bedürfe. Dies sei umso nötiger, je schwankender ehrenamtliche Beteiligungen sind und je schwieriger sich mancherorts die ‚Nachwuchsgewinnung‘ gestalte. Für Iwona Kischel, Mitarbeiterin im Bereich Integration der Stadtverwaltung Weißenfels, stellen zugesagte Weiterbildungsangebote für die Ehrenamts-Koordinierung durch die Auslandsgesellschaft daher eine willkommene Unterstützung der Integrationsarbeit vor Ort dar.

 

Foto: Projekt IKOE der AGSA
Textquelle: Integrationsportal der Landesregierung
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atum: 25.09.2018