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nsu...in Erinnerung an die Ermordeten des NSU und ihre Hinterbliebenen"

Auch seit dem Auffliegen des NSU-Netzwerkes fehlt eine adäquate juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung. So liegt der Fokus vor allem auf drei Täter*innen des NSU, obwohl längst deutlich
geworden ist, dass zahlreiche neonazistische Netzwerke sowie Mitarbeiter*innen des Verfassungsschutzes bei den Aktivitäten der rechten Terrorzelle involviert waren. Es werden unzählige Reportagen und Artikel über die Gruppe produziert – ein Interesse an den Opfern ist jedoch nach wie vor nicht erkennbar. Im Angesicht eines zähen Gerichtsprozesses und einer schwindenden Aufmerksamkeit für das Thema ist es notwendiger denn je, an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU zu erinnern.

Im November 2017 finden bundesweit Aktionen und Kampagnen zum NSU und den Opfern dieser rassistischen Mordserie statt. Auch in Magdeburg werden zahlreiche Veranstaltungen von un-
terschiedlichen Akteur*innen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU“ organisiert.
Indem wir der Opfer gedenken und das Thema ins öffentliche Bewusstsein rücken, wollen wir einen unabhängigen Diskurs über die Taten und die dahinterliegenden Strukturen fördern. 

  • im einewelt haus:
    1.12. bis 10.12. Ausstellung "Gespräche / Assemnblage - den NSU-Komplex kontextualisieren"
    1.12. | 18.00 | Ausstellungseröffnung mit den Ausstellungsmachern von "spot the silence" Christian Obermüller und Rixxa Wendland
    04.12. | 18.00 | Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer Ismail Yasar und Abdurrahim Özüdogu