Die Situationen von Menschen, der Tod von Menschen, die in desolaten Booten über das Mittelmeer flüchten müssen, ist durch die Medien gegangen und politischen EntscheidungsträgerInnen bekannt. Doch "Schaut die Öffentlichkeit nicht mehr hin, sterben sofort wieder Menschen.",Hagen Kopp (Watch the Med-Aktivist, taz 13.07.15)
Seit Mitte Juni diesen Jahres organisieren private ehrenamtliche AktivistInnen im Rahmen des Projektes "Sea Watch" Seenotrettung auf dem zentralen Mittelmeer. Die Besatzung des Schiffes sorgt für medizinische Hilfe und Erstversorgung, dokumentiert die Seenotfälle und arbeitet engmit anderen NGOs, Initiativen, wie "Watch the med" zusammen. Sie haben damit entscheidend zur Rettung von Hunderten geflüchteter Menschen beigetragen. An diesem Abend soll den konkreten Erfahrungen der AktivistInnen zu den Notsituationen und Rettungseinsätzen mit einer grundsätzlichen Kritik an der EU-Politik Raum gegeben werden.
Dazu eingeladen sind: Hr. Wolf, der im Juli 2015 für zwei Wochen Kapitän auf der "MS Sea Watch" war und weitere AktivistInnen von Watch the med - Alarm Phone, Verein "SOS Mediterranee" (angefragt)
Veranstalter: Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Kontakt: Cynthia Zimmermann (E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0391-5371-281)