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Termine unter 'Gedenken'
Samstag, April 05, 2025

Termin Name

Datum

Gedenken an die verfolgten und ermordeten Rom*nja und Sint*ezza der Region Magdeburg

Vor 78 Jahren, am 1. März 1943, löste die Stadt Magdeburg das sogenannte Zigeunerlager am Holzweg/Silberberg auf. Die Bewohner*innen wurden nach Auschwitz deportiert, wo 340 Sint*izze und Rom*nja ermordet wurden. Das Bündnis gegen Rechts lädt daher ein zum Gedenken am Montag, 1. März 2021, um 16 Uhr an der Namensstele im Florapark (Olvenstedter Graseweg, Fußgängerzugang zum Florapark). Zum Infektionsschutz bitten wir Teilnehmende um die Nutzung einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung und die Wahrung des Mindestabstandes.

Zum Hintergrund

Am 4. März 1935 hatte die Stadtverwaltung Magdeburg die Errichtung eines „Zigeunerlagers“ beschlossen. Ab Mai 1935 mussten hier alle Sint*izze und Rom*nja der Stadt unter widrigen Lebensbedingungen wohnen. Am 1. März 1943 wurde das Lager in einer gemeinsamen Aktion von Gestapo und Polizei aufgelöst. Sämtliche Bewohner*innen wurden verhaftet und mit 10 bis 15 Lastwagen zum Magdeburger Polizeipräsidium gebracht. Weitere Sint*izze und Rom*nja, die nicht im Lager gelebt hatten, wurden von der Polizei gewaltsam aus ihren Wohnungen gezerrt und ebenfalls im Polizeipräsidium inhaftiert. Tags darauf wurden die Inhaftierten zusammen mit Sint*izze und Rom*nja aus der Region vom Güterbahnhof mit dem Zug nach Auschwitz deportiert. Von 470 Deportierten überlebten 340 die Liquidierung des dortigen „Zigeunerlagers“ nicht. Insgesamt fielen dem Porajmos – dem Völkermord an den Sint*izze und Rom*nja im Nationalsozialismus – mindestens 200.000 Menschen zum Opfer.

>> Ankündigung auf der Seite des Bündnis gegen Rechts Magdeburg

01 Mär 2021 16:00 - 17:00
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

Gedenken: Erster Deportationszug verließ vor 80 Jahren Magdeburg

Vor 80 Jahren, am 14. April 1942, ging von Magdeburg aus der erste Deportationszug mit etwa 1.000 Jüdinnen und Juden aus der Region Magdeburg-Anhalt in das Warschauer Ghetto. Bis Januar 1944 sollten sechs weitere Züge nach Theresienstadt und Auschwitz folgen.

 

Das Bündnis gegen Rechts, der Förderverein Neue Synagoge und das Forum Gestaltung laden zum Gedenken ein:

13. April 2022, um 17 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz (vor dem Hauptbahnhof)

Die musikalische Umrahmung übernimmt Martin Müller. Zum Infektionsschutz bitten wir die Teilnehmenden um die Nutzung einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung und die Wahrung des Mindestabstandes.

13. April 2022, um ca. 18.30 Uhr im Forum Gestaltung (Brandenburger Straße 9-10)

Dokumentarfilm „Nacht und Nebel“ (Frankreich 1955, Regie: Alain Resnais. Mit Texten von Jean Cayrol/Paul Celan. Musik von Hanns Eisler) 

 

Zum Hintergrund

Die gewaltsame Vertreibung von Jüdinnen und Juden aus Magdeburg begann 1938 mit der Expatriierung und Ausweisung jener, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor den Pogromen in Osteuropa nach Deutschland geflüchtet waren. Mehr als 100 Menschen waren davon betroffen.

Ab 1942 begann die systematische Deportation in die osteuropäischen Ghettos und Vernichtungslager. Etwa 1.000 Männer, Frauen und Kinder aus den Bereichen der Gestapo-Leitstellen Magdeburg, Potsdam und Berlin – davon 153 aus Magdeburg –, wurden am 14. April 1942 mit einem ersten Zug beginnend vom Magdeburger Hauptbahnhof in das Warschauer Ghetto deportiert. Sie trafen dort am 16. April 1942 ein. Insgesamt wurden bis zum Ende des zweiten Weltkriegs mehrere hundert Kinder, Frauen und Männer aus Magdeburg deportiert.

 

>>Ankündigung auf der Seite des BgR Magdeburg

 

13 Apr 2022 17:00 - 20:00
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

Tag der Erinnerung 2022

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22 Jahre nach der Ermordung Alberto Adrianos lädt das Multikulturelle Zentrum Dessau gemeinsam mit der auch der AGSA angehördenden Vorbereitungsgruppe "Tag der Erinnerung" zum jährlichen Gedenken an den Tat- und Erinnerungsorten in Dessau ein:

 

Gedenken an den Mord an Alberto Adriano - Stadtpark Dessau - ab 14:00 Uhr

 

Dr. Robert Reck, Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau

Emiliano Chaimite, ehemaliger Vertragsarbeiter aus Mosambik, Mitbegründer von Afropa e.V. (Verein für afrikanisch - europäische Verständigung e.V.) und des Dachverbandes sächsischer Migrantenorganisationen e.V. und heute Co-Geschäftsführer

Video-Rede der Kommission ehemaliger Vertragsarbeitender aus Maputo/Mosambik, die bis heute für die Auszahlung ihrer in der DDR erworbenen Löhne und Rentenansprüche kämpfen

 

Gedenken an den Mord an Hans-Joachlim Sbrzesny - Hauptbahnhof Dessau - ab 15:00 Uhr

 

Henriette Quade, Landtagsabgeordnete DIE LINKE. Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Innenpolitische Sprecherin, Sprecherin für antifaschistische Politik und für Migration, Asyl und Datenschutz

Die Veranstaltungen werden musikalisch durch die Band „Mientras Tanto“ gerahmt und von Dr. Heike Kanter moderiert. Die Teilnehmer*innen können mitgebrachte Blumen niederlegen.

 

Vorbereitungsgruppe „Tag der Erinnerung“:
# Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.
# Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt Anhalt/Bitterfeld/Wittenberg
# Salam Sachsen-Anhalt
# Stadt Dessau-Roßlau (Integrationsbüro)
# Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.

 

Koordination durch:
# Multikulturelles Zentrum Dessau e.V.

 

Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID19-Pandemie:
Der Mindestabstand zwischen zwei Personen beträgt 1,5 m. Sollte dieser nicht durchgängig möglich sein, tragen alle Teilnehmer*innen eine Mund-Nase-Bedeckung.

 

10 Jun 2022 14:00 - 16:00
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

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