Im Rahmen der Europawoche möchten wir gern mit Vertreter*innen der sich zur Landtagswahl stellenden Parteien über die Gruppe der #Unionsbürger*innen sowie #Antidiskriminierung #Teilhabe und #Partizipation ins Gespräch kommen.
Bitte meldet Euch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zurück.
Die Veranstaltung wird online per Zoom stattfinden, die Zugangsdaten erhaltet ihr rechtzeitig zum Termin nach erfolgreicher Anmeldung.
***********************
Teilnahme:
- Tobias Krull (MdL, CDU Sachsen-Anhalt, Landtagsausschuss Arbeit, Soziales und Integration, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Magdeburg)
- Dr. Katja Pähle (MdL, SPD Sachsen-Anhalt, Fraktionsvorsitzende im Landtag, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl)
- Henriette Quade (MdL, DIE LINKE. Sachsen-Anhalt, Landtagsausschuss für Inneres und Sport)
- Susan Sziborra-Seidlitz (Landesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt - angefragt)
- Guido Kosmehl (FDP Sachsen-Anhalt, Landesvorstand, stellv. Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld, Kandidat zur LTW)
- Arturas Miller (Klimaliste Sachsen-Anhalt)
Moderation: Konrad Neuffer
***********************
Darum geht´s:
Unionsbürger*innen stellen derzeit die größte Zuwanderungsgruppe in Sachsen-Anhalt dar.
Doch wie steht es um die Wahrnehmung dieser Gruppe in der Breite und Vielfalt, in der sie als Zielgruppe politisch und gesellschaftlich in Betracht kommt: als Beschäftigte, Unternehmer*innen, als Anspruchsberechtigte sozialer Dienstleistungen, als Zuwander*innen, die wir aufgrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels gewinnen und halten wollen, als Bewohnerinnen und Bewohner unseres Bundeslandes, die an der Gestaltung Sachsen-Anhalts teilhaben und in Form des Wahlrechts auch politisch partizipieren sollten?
Wie steht es um die Bemühungen unseres Bundeslandes, aus dem Ausland kommenden Menschen das Signal zu geben, dass sie hier willkommen sind und gebraucht werden – unabhängig davon, ob es sich um Unionsbürger*innen oder Drittstaatler*innen handelt?
Wir denken, dass es leider noch zu viele Barrieren gibt, die Unionsbürger*innen, Drittstaatler*innen und letztlich allen Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes das Leben unnötig schwer machen und echte Teilhabe verhindern.
Welche Positionen und Lösungen bietet die Landespolitik? Dazu möchten wir Vertreter*innen der kandidierenden Parteien befragen und freuen uns über Ihre Beteiligung für mehr #Antidiskriminierung #Partizipation und gleichberechtigte #Teilhabe in Sachsen-Anhalt.
***********************
Hintergrund der Veranstaltung:
Ein aus drei Netzwerken bzw. Dachverbänden bestehendes Wahlbündnis hat in den jeweiligen Strukturen Mitgliederbefragungen durchgeführt und die Ergebnisse in den Wahlkompass zur Landtagswahl #Antidiskriminierung #Partizipation #Teilhabe eingebracht, einen umfangreichen Fragenkatalog, der den in Sachsen-Anhalt kandidierenden Parteien zur Beantwortung und Positionierung vorliegt.
Hinter dem Wahlbündnis stehen AGSA, LAMSA und das Aktionsbündnis muslimischer Frauen mit 115 Organisationen aus Sachsen-Anhalt und nochmal so viele Einzelpersonen-Mitgliedschaften bundesweit.
Die Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt (EUmigra) haben wir als fachliche Partnerin für diese Veranstaltung im Rahmen der Europawoche gewinnen können. EUmigra zielt darauf, die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Gleichbehandlung zu unterstützen und die soziale Integration für die Angehörigen der Europäischen Union in Sachsen-Anhalt zu befördern.