Die Gruppe „Jugendliche ohne Grenzen“ aus Berlin hat ein Buch veröffentlicht, das sie in Magdeburg vorstellen möchten. Zum Inhalt: Geflüchteten Jugendlichen begegnen in Deutschland sowohl struktureller Rassismus wie Unverständnis und Paternalismus aber auch viel Unterstützung. In selbstorganisierten Gruppen und Räumen erleben sie Selbstwirksamkeit, Solidarität und EmpowermentProzesse. Eine solche selbstorganisierte Gruppe ist das Autor*innenkollektiv „Jugendliche ohne Grenzen“. Hier ergreifen die geflüchteten Jugendlichen selbst das Wort. Sie blicken in diesem Band auf die Jugendhilfe, auf alles was oft nur scheinbar helfend für die geflüchteten Kinder und Jugendlichen zur Verfügung steht. Sie berichten über ihren Alltag, der geprägt ist von erschwerten Bedingungen wie Rassismus und struktureller Diskriminierung einerseits und den alltäglichen Anforderungen des Erwachsenwerdens andererseits. Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. unterstützt die Gründung einer „Jugendliche ohne Grenzen“ – Gruppe im Bundesland durch aktive Begleitung, v.a. in Magdeburg und Halle. Die Veranstaltung mit der Ortsgruppe aus Berlin und ihrem Buchprojekt richtet sich besonders an geflüchtete Jugendliche, die in Sachsen-Anhalt leben, da mit der Veranstaltung die Vernetzung und der Aufbau der lokalen Gruppe weiter unterstützt werden soll. Außerdem bietet die Lesung weiteren Interessierten die Möglichkeit, das Engagement von „Jugendliche ohne Grenzen“ kennenzulernen, sich mit der Thematik Flucht & Migration auseinanderzusetzen und in Austausch mit geflüchteten Jugendlichen zu treten.
Zielgruppe: Geflüchtete Jugendliche, Multiplikator*innen, Pädagog*innen, ehrenamtlich Engagierte
Sprache: Deutsch