Mo. 7 Nov, 2022
Di. 8 Nov, 2022
Online-Informations- und Vernetzungsveranstaltung „Arbeitsmarkt: Rechte und Arbeitsperspektive in Deutschland für Schutzsuchende aus der Ukraine“ (Di. 8 Nov, 2022 14:30 - 16:30)
„Arbeitsmarkt: Rechte und Arbeitsperspektive in Deutschland für Schutzsuchende aus der Ukraine“
Hiermit möchten wir Sie ganz herzlich zur Online-Informations- und Vernetzungsveranstaltung „Arbeitsmarkt: Rechte und Arbeitsperspektive in Deutschland für Schutzsuchende aus der Ukraine“ einladen.
Im Rahmen der Veranstaltung erfahren Sie wichtige aktuelle Informationen rund um das Thema Arbeitsmarkt für Schutzsuchende. Im Anschluss wird es reichlich Raum für Vernetzung und Erfahrungsaustausch geben.
Veranstalterinnen: AGSA e. V. – Koordinierungsstelle Engagement Ukraine (Sachsen-Anhalt Nord) und LAMSA e. V. – Koordinierungsstelle Engagement Ukraine (Sachsen-Anhalt Süd)
Referentinnen:
Nataliya Detka (Regionalberaterin WelcomeCenter Sachsen-Anhalt, Landesinitiative Fachkraft im Fokus)
Dzhemile Umerova (Referentin/Beraterin in der Fachstelle BemA – Beratung migrantischer Arbeitskräfte, Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt gGmbH)
Wann: 08. November 2022 I 14:30 bis 16:30 Uhr
Wo: Online
Für wen: Aktive Personen, Strukturen und Organisation in der Ukraine-Unterstützung
Wir bitten Sie um kurze Anmeldung unter folgendem Link: https://forms.office.com/r/0WT1h6Nez3
Angemeldeten Teilnehmenden schicken wir vor der Veranstaltung einen Zugangslink per Mail. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mi. 9 Nov, 2022
Steuern im gemeinnützigen Verein - offene Fragerunde (Mi. 9 Nov, 2022 17:00 - 19:00)
Offene Fragerunde
Steuern im gemeinnützigen Vereinen
mit Ronny Domsgen | Steuerberater
Für die meisten Vereine ist die Anerkennung der Gemeinnützigkeit von großer
Bedeutung. Die mit der Gemeinnützigkeit verbundenen Steuervorteile sind für die
finanziellen Grundlagen des Vereins z. B. Fördermittel wichtig. Das gemeinnützige
Steuerrecht stellt jedoch eines der schwierigsten Bereiche der Vereinsführung da.
Deshalb haben wir einen Experten für euch eingeladen. Es wird dabei keinen
Vortrag geben. In dem offenen Format könnt ihr eure konkreten Fragen direkt an
den Experten stellen und mit ihm in den Austausch kommen.
Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an kleinere gemeinnützige
Migrantenselbstorganisationen. Andere gemeinnützige Vereine sind jedoch auch
willkommen.
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.
Bitte meldet euch bis zum 07. November 16 Uhr an, schreibt uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Do. 10 Nov, 2022
„Durch das soziale Netz gefallen!?! Sozialpolitischer Schieflage konsequent entgegentreten!“ (Do. 10 Nov, 2022 13:30 - 19:00)
Soziale Ungleichheiten in unserer Gesellschaft haben sich extrem verschärft. Die Folgen für Menschen aller Altersgruppen sind inakzeptabel: Die Tafeln verfremden zur Regelversorgung, Bildungsgerechtigkeit wird zur Illusion, Alter zur Armutsfalle. Es ist höchste Zeit, gemeinsam mutige Reformen zu wagen und unsere sozialen Systeme zukunftsfähig zu gestalten. Welche politischen und strukturellen Veränderungen brauchen wir? Die Konferenz will einen Beitrag zur Diskussion notwendigen Handlungsbedarfs leisten.
Programm:
13.30 UHR: ERÖFFNUNG DES THEMENMARKTES
Alles über und gegen Armut
14.00 UHR: BEGRÜSSUNG
Barbara Höckmann, Vorsitzende des Präsidiums
des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt
IMPULSVORTRÄGE
•Existenzsicherung und Bürgergeld
Prof.in Dr.in Anne Lenze
•Armut und soziale Ungleichheit in
einem reichen Land
Prof. Dr. Christoph Butterwegge
PAUSE UND BESUCH DES THEMENMARKTES PODIUMSDISKUSSION:
SOZIALPOLITISCHER SCHIEFLAGE ENTGEGENTRETEN
Eva von Angern (DIE LINKE), Cornelia Lüddemann (DIE GRÜNEN), Dr. Katja Pähle (SPD), Tobias Krull (CDU), Andreas Silbersack (FDP) und Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft
Moderation Uli Wittstock
18.00 UHR: VERNETZUNG UND AUSTAUSCH IM THEMENMARKT
ANMELDUNG
Bis zum 31.10.2022 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
SYMBOLISCHER EINTRITT:
Mindestens 3 Lebensmittel-Konserven je 800 Gramm als Spende für DIE TAFEL Sachsen-Anhalt
Auch die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. wird auf dem Themenmarkt mit dem engagement- und teilhabefördernden Ansatz des einewelt haus vertreten sein.
Was brauchen Schulen in Magdeburg um Rassismus und Diskriminierung entgegenzuwirken? (Do. 10 Nov, 2022 13:30 - 18:00)
Einladung zur Demokratiekonferenz im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Magdeburg
Für viele Menschen sind Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen alltäglich. Auch in Schulen stehen diese an der Tagesordnung. Die Partnerschaft für Demokratie will hier genauer hinsehen und gemeinsam mit Schulosozialarbeiter*innen und Lehrkräften die Frage stellen, was Schulen in Magdeburg brauchen, um Rassismus und Diskriminierung entgegenzuwirken.
Dieser Frage soll sich aus verschiedenen Perspektiven genährt werden. Zu Beginn wird es einen wissenschaftlichen Vortrag über die Erfahrungen von Diskriminierung, Rassismus und menschenfeindlichem Verhalten in Magdeburg geben. Im Rahmen eines Podiumsgespräches stellen sich im Anschluss verschiedene Vereine und Projekte, die zu diesen Themen arbeiten, vor und beantworten Ihre Fragen. Abschließen präsentiert ein Markt der Möglichkeiten weitere Angebote und bietet die Möglichkeit zur Vernetzung.
Außer den Schulsozialarbeiter*innen und Lehrkräften sind auch alle anderen interessierten Akteuer*innen im Komplex Schule herzlich eingeladen.
Die Anmeldung ist bis zum 03.11.2022 möglich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Rückfragen gern ebenfalls unter dieser Adresse!
Hier finden Sie alle weiteren Informationen und das Programm: https://netzwerkstelle-demokratisches-magdeburg.de/?p=5484
Fr. 11 Nov, 2022
Sa. 12 Nov, 2022
So. 13 Nov, 2022
"Kinderinsel" (So. 13 Nov, 2022 14:00 - 16:00)
Literarisch-musikalische Komposition anlässlich des 90. Todestages von Sasha Chorny präsentiert vom Verein „Meridian“ e. V.
Nach dem Tod des Dichters, der im Alter von 52 Jahren starb, wurde sein viertes Versbuch "Kinderinsel" veröffentlicht.
Alexander Mikhailovich Glickberg (geboren am 13.10.1880 in Odessa, aufgewachsen in Belaya Tserkov, gestorben am 05.07.1932 in der kleinen Stadt La Favière in Südfrankreich), besser bekannt als Sasha Chorny war ein russischer Dichter, Prosaist, Satiriker und Kinderschriftsteller. Sein Werk gehört dem sogenannten Silbernen Zeitalter an, er war besonders berühmt für seine lyrisch-satirischen Feuilletons in poetischer Form.
Seine Eltern waren jüdischer Herkunft, sein Vater arbeitete als Apotheker und Agent in einem chemischen Labor. Später zog die Familie in die Stadt Belaya Tserkov, wo der zukünftige Dichter seine Kindheit verbrachte. Es gab fünf Kinder in der Familie, zwei von ihnen erhielten von ihren Eltern den gleichen Namen - Sasha. Und so geschah es unter den Glickbergs, dass das helle Kind (blond) Sasha Bely hieß und das dunkle (brünette) Sasha Cherny. So entstand das zukünftige Pseudonym des Dichters aus dem Spitznamen der Kinderfamilie. Damit Sasha später außerhalb der „Prozentnorm“ für Juden studieren gehen konnte, ließ ihn sein Vater taufen. Das Gymnasium in St. Petersburg schloss er jedoch nie ab.
1895, mit 15 Jahren, lief der Junge von zu Hause weg, begann umherzuirren und fand sich bald ohne Existenzgrundlage wieder. Schließlich landete er in Schytomyr, wurde zum Militärdienst eingezogen. Nach seiner Rückkehr nach Schytomyr begann er in der Zeitung Volynsky Vestnik zu arbeiten. Hier ist sein Diary of a Resonator abgedruckt, signiert „By Himself“. Die ersten Gedichte wurden 1904 in Schytomyr veröffentlicht in einer Zeitung, die bald geschlossen wird. 1905 - bereits von der Literatur hingerissen - beschließt er, nach St. Petersburg zu ziehen, arbeitet bei der Warschauer Eisenbahngesellschaft und heiratet seine Chefin, die ihm ermöglicht, sich seiner schriftstellerischen Tätigkeit zu widmen. Er schreibt für die progressiven Satiremagazine Spectator, Molot, Masks.
Sein allererstes Gedicht "Nonsense", veröffentlicht unter einem unbekannten Pseudonym, führte zur Schließung der Zeitschrift "Spectator", in der es veröffentlicht wurde, und verbreitete sich in Listen im ganzen Land. Die sowohl sarkastischen als auch sanften Gedichte von Sasha Chorny haben in ganz Russland an Popularität gewonnen. Korney Chukovsky schrieb: "... nachdem der Leser eine neue Ausgabe der Zeitschrift erhalten hatte, suchte der Leser zunächst nach den Gedichten von Sasha Cherny darin." 1906 erschien eine Gedichtsammlung „Verschiedene Motive“, die wegen politischer Satire bald von der Zensur verboten wurde. 1906/07 lebt er in Deutschland, hört Vorlesungen an der Universität Heidelberg. In den Jahren 1910-1913 schrieb der Dichter Kinderbücher.
1914 ging Chorny an die Front, diente in der 5. Armee als Gefreiter im Feldlazarett und arbeitete als Prosaschreiber. Da er die Schrecken des Krieges jedoch nicht ertragen konnte, verfiel er in Depressionen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Er setzte seinen Dienst in medizinischen Einheiten fort. Nach der Oktoberrevolution im Herbst 1918 verließ er 1920 Russland zusammen mit seiner Frau und ging in die baltischen Staaten. Er akzeptierte die Revolution nicht. Der Dichter unternahm Versuche, sich mit der neuen Regierung zu arrangieren, aber nichts geschah, obwohl ihm die Bolschewiki anboten, die Zeitung in Wilna zu leiten.
Der Dichter lebte einige Zeit in Deutschland, in Italien, dann in Paris. Im Exil arbeitete Sasha für Zeitungen und Zeitschriften, arrangierte Literaturabende, reiste durch Frankreich und Belgien, sprach mit Gedichten zu russischen Zuhörern und veröffentlichte Bücher. Einen besonderen Platz in seinem Werk nahm nun die Prosa ein, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder richtete. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Südfrankreich. Der Tod von Sasha Chorny kam plötzlich und unerwartet: Er riskierte sein Leben, half seinen Nachbarn, ein Feuer zu löschen, und erlitt zu Hause einen Herzinfarkt. Sasha Chorny starb in Frankreich in der Stadt Lavandu. Er wurde nur 52 Jahre alt.
Veranstaltung der Sozialkulturellen Vereinigung Meridian e.V. in Kooperation mit dem Forum Gestaltung e.V. im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburg 2022//5783 vom 18.10. bis 26.11.2022