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Dienstag, September 23, 2014

„Afrika ist kein Land – Afrika ist ein Kontinent“ (Mo. 22 Sep, 2014 9:00 - Fr. 26 Sep, 2014 10:30)

Vom 22. September 2014 bis 26. September 2014 lädt die Stiftung Evangelische Jugendhilfe jeweils von 09.00 Uhr bis 10.30 Uhr in die Trilinguale Kita Magdeburg, Peter-Paul Straße 34, 39106 Magdeburg zur Projektwoche „Afrika ist kein Land – Afrika ist ein Kontinent“ von und mit den interkulturellen Erzieher*innen und dem Elternteam ein.


Afrika ist kein Land sondern ein vielschichtiger Kontinent, bestehend aus 55 Nationalstaaten in denen über 2000 Sprachen gesprochen werden. Akteur*innen der 5 Workshops für 60 Kinder in der Alterstufe 2,5 bis 6 Jahren sind Erzieher*innen und Eltern, die in Nigeria, Burundi, Algerien und Libyen aufgewachsen sind bzw. sich umfassende Kenntnisse über die Länder angeeignet haben. Ziel ist, den Kindern diese Vielfalt zu vermitteln bzw. Einblick in die Lebenswelt der Eltern und Erzieher*innen zu geben, als sie im Alter der Kindergartenkinder waren. Darüber hinaus wird das Thema Mehrsprachigkeit spielerisch vermittelt, das in vielen Familien der Trilingualen Kita bereits gelebte Praxis ist. Neben der Wissensvermittlung soll Interkultureller Austausch zwischen Eltern, Erzieher*innen und Kindern nachhaltig angeregt werden.

"Was hat das mit mir zu tun?" (Di. 23 Sep, 2014 9:30 - 12:30)

Am 23. und 25. September 2014 lädt die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr zu verschiedensten Stationen des Stadtgebietes ein. Es handelt sich bei dem Projekt für Schüler*innen ab der 10.Klasse, Erwachsene, Migrantenorganisationen und Multiplikator_innen um „Globalisierungskritische Spaziergänge zu Banken und zu Ernährung“


Der Spaziergang lädt zur alltagsnahen Auseinandersetzung mit den Themen verantwortungsbewusste Beschaffung und Ernährung sowie alternative Finanzierung ein. Welche Alternativen etwa gibt es, sein Geld zu konventionellen Banken zu bringen und was wird dort anders gemacht? Neben dem Wissensdurst soll auch die Gaumenfreude nicht zu kurz kommen. Bewusster Konsum wird praktisch ausprobiert und es werden verschiedene Leckereien verkostet. Erfahrene Stadtführer_innen des BUND Sachsen-Anhalt laden ein zu einer spannenden und aufschlussreichen Führung - vorbei an informativen öffentlichen Plätzen und Stationen unserer Partner wie Oikocredit, Food Coop sowie Weltladen Magdeburg. Ziel ist das einewelt haus Magdeburg, wo der gemeinsame Spaziergang beim Genuss von Kaffee, Schokolade und anderen fairen Produkten ausgewertet wird.


Start: 9.00 Uhr Dom (Haupteingang) Ende: 13.30 Uhr, einewelt haus Magdeburg


Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist die Teilnahme nur nach Anmeldung möglich.

„Der bulgarische Arzt“ (Di. 23 Sep, 2014 18:00)

Am 23. September 2014 lädt die Deutsch-Bulgarische Soziokulturelle Vereinigung e.V. um 18.00 Uhr zu der Lesung „Der bulgarische Arzt“ ins einewelt haus Magdeburg ein.


Die Autorin Nicki Pawlow liest aus ihrem anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls erschienen neuen Buch „Der Bulgarische Arzt“. Der Roman erzählt die Geschichte des bulgarischen Psychiaters Wantscho, der dem deutschen Mädchen Rose begegnet. Es ist Faszination auf den ersten Blick: der exotisch wirkende »Mann vom Balkan« und das unbeschwerte Mädchen, das sich im grauen Einerlei des DDR-Alltags nach einem Abenteuer sehnt. Und abenteuerlich werden sie durchaus, die ersten Jahre ihrer Ehe in Bulgarien oder später die Flucht aus der DDR in den Westen. Doch Wantscho ist ein Mensch mit »zwei Gesichtern«: Was ihm als Psychiater gelingt, das seelische Leid anderer zu lindern, dem ist er selbst hilflos ausgeliefert. Und von seinem Unglück bleibt auch die Familie nicht verschont. Jahre später begibt sich Tochter Nelli auf Spurensuche: Wer war dieser Vater, der ihr ein Leben lang so nahestand und zugleich fremd blieb? Es ist ein großer Familienroman, der die Geschichte über drei Generationen hinweg erzählt. Einfühlsam, sprachlich hervorragend, historisch und politisch aktuell. Nicki Pawlow ist Tochter eines bulgarischen Vaters und einer deutschen Mutter. In Thüringen aufgewachsen, flüchtete die Familie 1977 in den Westen. Sie studierte Politikwissenschaften, Slawischen Philologie und Neueren Geschichte in München und Berlin. Nicki Pawlow war u.a. Pressesprecherin in der Politik, Redakteurin und Drehbuchautorin. Heute lebt sie mit Mann und drei Kindern als freie Schriftstellerin in Berlin. Das Buch bietet anhand des Schicksals der Familie des Mädchens Rose einen Einblick in die Geschichte Europas vor, während und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und gute Anknüpfungspunkte für den Austausch über den Wandel von Gesellschaft in den ehemaligen sozialistischen Staaten und die Integration dieser in das vereinigte Europa.

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