MEIN FREIWILLIGENDIENST IN EUROPA - 1. STAFFEL: FOLGEN 7 & 8 (Ganzer Tag)
Neues Material bei diversen Streamingdiensten ist gerade in Coronazeiten sehr gern gesehen. Auch die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) legt nach und veröffentlicht ein neues Format auf Youtube unter dem Titel „Mein Freiwilligendienst in Europa“. Seit 13. November wird die erste Staffel mit zwei neuen Folgen wöchentlich gezeigt.
Die Videoreihe „Mein Freiwilligendienst in Europa“ portraitiert zwölf ehemalige Freiwillige, die in 11 unterschiedlichen Ländern in der biografisch prägenden Phase zwischen Schule, Ausbildung und Beruf einzigartige Erfahrungen mit dem Leben und Arbeiten im Ausland gesammelt haben.
Kameramann Johannes Erban (17) stieß als leidenschaftlicher Filmer zum Projekt-Team, das sich aus Fabian Erban (21) und Tessa Buchwitz (24), Praktikant*innen der AGSA, sowie Aleš Janoušek (25) und Hannah Zake (18), zwei Freiwilligen zusammensetzt.
„Als mein Bruder mich fragte, ob ich beim Dreh über den Europäischen Freiwilligendienst mitmachen möchte, wusste ich zunächst überhaupt nicht was das ist. Jetzt möchte ich selber die Möglichkeit nutzen und nach der Schule ins Ausland gehen“, resümiert Johannes, der hinter der Kamera besonders intensiv mit den Protagonist*innen zu tun hatte, ihr Funkeln in den Augen sah, wenn sie in Erinnerungen schwelgten und versicherten, dass sie jederzeit wieder aufbrechen würden. Ein Freiwilligendienst ist jedoch nicht nur eine einzigartige, sondern auch einmalige Erfahrung – eine Wiederholung ist aufgrund der Bestimmungen ist ausgeschlossen.
„Leider ist die Möglichkeit viel zu wenig bekannt“, so Tessa Buchwitz, „dass es Wege ins Ausland gibt, die zu 100% von der EU gefördert sind. Wir wollen mehr junge Menschen in Sachsen-Anhalt informieren.“
„Das Projekt war super spannend für mich, da ich zum ersten Mal so intensiv bei einem Videodreh dabei war und viele neue Erfahrungen sammeln konnte“, berichtete Hannah. Gemeinsam mit Aleš, Fabian und Tessa übernahm sie abwechselnd die Moderation, interviewte die Freiwilligen über ihr Projekt, ihre Einsatzstelle, über persönliche Erfahrungen und die Bedeutung des Freiwilligendienstes auf die Europäische Gemeinschaft.
Daniel Adler, Fachbereichsleiter für Europäische Projekte / Internationale Jugendarbeit und Linda Koch, Projektkoordinatorin Freiwilligendienste „Europäisches Solidaritätskorps“ haben das Medienprojekt der Jugendgruppe im Namen der AGSA unterstützt, vermittelten Kontakte zu den ehemaligen Freiwilligen und stellten die Räumlichkeiten für den Videodreh im einewelt haus zur Verfügung.
Kontakt:
Daniel Adler
Fachbereichsleitung
Europäische Projekte / Internationale Jugendarbeit
Telefon: +49 (0)391 5371-210
E-Mail: daniel.adler(et)agsa.de
Linda Koch
Projektkoordinatorin Freiwilligendienste „Europäisches Solidaritätskorps“
Büro 302 (Mo. & Do.)
Telefon: +49 (0)391 5371-220
E-Mail: linda.koch(et)agsa.de
ABENDRUNDE: WIE UMGEHEN MIT DER KOLONIALEN VERGANGENHEIT? – VON STRASSENNAMEN UND DENKMÄLERN (Fr. 4 Dez, 2020 18:00 - 19:30)
ONLINE!
Abendrunde: Wie umgehen mit der kolonialen Vergangenheit? – Von Straßennamen und Denkmälern
04.12.2020 18.00 bis 19.30 Uhr
In einer lockeren Gesprächsrunde wollen wir uns mit der aktuellen gesellschaftlichen Debatte um den Umgang mit der (deutschen) Kolonialvergangenheit beschäftigen. Welche Ideen und Positionen gibt es beispielsweise zur Umbenennung von Straßen, die nach Kolonialverbrechern benannt sind? Wie wollen wir mit deren Denkmälern umgehen? Diskutiert mit uns und unseren Gästen! [Offen für alle]
Methodenschulung (Post-)Kolonialismus in der Bildungsarbeit
05.12.2020, 9.30 bis 17.30 Uhr
Kolonialismus und koloniale Kontinuitäten sind Themen, die uns in unserer Bildungsarbeit und im Globalen Lernen immer wieder begegnen. Wie können wir sensibel über das Thema aufklären, Bezüge zu heutigen Ungleichheitsstrukturen aufzeigen und gemeinsam ins Handeln kommen, um koloniale Stereotype und Machtstrukturen aufzubrechen? Wir werden unser eigenes Wissen zum (deutschen) Kolonialismus auffrischen und Methoden für unsere eigene Bildungsarbeit entwickeln, die die Kolonialvergangenheit mit heutigen Ungerechtigkeitsstrukturen zusammenbringen. Im Seminar erwarten uns theoretische Impulse, Selbstreflexion und praktische Übungen. [Mit Anmeldung]
Eine Veranstaltung für Bildungsaktive, Ehrenamtliche und Migrant*innenenselbstorganisationen.
Anmeldung
Jana Schubert, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!